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Impfen gegen Grippe

Wovor schützt die Grippeschutzimpfung?

Die Grippeschutzimpfung schützt vor der durch Viren übertragenen »Influenza«. Dabei handelt es sich um eine schwere Infektion. Eine solche Grippe beginnt meist sehr plötzlich. Es kommt zu Fieber, oft höher als 39 Grad Celsius, zu Muskel- und Gliederschmerzen und Kopfschmerzen. Der Patient fühlt sich abgeschlagen, müde und schwach. Oft treten auch Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und trockener Husten auf. Es kann Wochen dauern, bis sich der Patient wieder von der Krankheit erholt hat. In einigen Fällen ist die Krankheit lebensbedrohlich. An der »Spanischen Grippe« von 1918 starben etwa 20 Millionen Menschen, während der letzten großen Grippe-Epidemie von 1995/96 starben allein in Deutschland etwa 37.000 Menschen an Influenza. 
Die Impfung schützt also vor einer schwerwiegenden Krankheit, die nichts zu tun hat mit einem harmlose Schnupfen oder ein wenig Halsschmerzen.

Wie wirkt die Grippeschutzimpfung?

Der Grippe-Impfstoff enthält Influenza-Viren, die so verändert wurden, dass sie die Krankheit nicht mehr auslösen können, aber Abwehrreaktionen im Körper auslösen. Es werden Antikörper gebildet, die im Falle einer echten Infektion aktiv werden.

Der Impfschutz beginnt zwei Wochen nach der Impfung, die im Allgemeinen sehr gut vertragen wird. Sie bewahrt allerdings nicht in jedem Fall vor einer Grippe: Gesunde Menschen sind durch eine Influenza-Impfung zu etwa 80 Prozent geschützt, bei älteren Menschen ist die Schutzrate wahrscheinlich etwas geringer. Aber in jedem Fall senkt eine Impfung deutlich die Stärke der Beschwerden.

Wie oft muss man sich impfen lassen?

Da sich die Erreger der Grippe ständig verändern und da die Schutzwirkung der Impfung nicht mit Sicherheit länger anhält, muss die Schutzimpfung jährlich mit einem aktuellen Impfstoff wiederholt werden. 
Auch nach einer durchgestandenen Grippe besteht kein lebenslänglicher Immunschutz.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein weltweites Überwachungssystem eingerichtet, um eine Veränderung der Viren rechtzeitig ermitteln zu können. Diese Erkenntnisse werden dann für die Entwicklung neuer Impfstoffe genutzt.

Wer sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institutes empfiehlt eine Impfung

  • Menschen, die älter als 60 Jahre sind
  • Menschen, die chronisch krank sind
  • Schwangere
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem (HIV Infizierte, Organ-Transplantierte)
  • medizinischem Personal und Pflegepersonal
  • Menschen, die viel »Publikumskontakt« haben

Menschen, die an einer Hühnereiweißallergie leiden, sollten dies unbedingt der Impfärztin oder dem Impfarzt mitteilen. Sie können unter Umständen nicht oder nur unter Vorsichtsmaßnahmen geimpft werden.

Wann sollte man sich impfen lassen?

Der optimale Zeitraum für die Impfung liegt zwischen September und November eines Jahres, aber es kann durchaus auch noch im Dezember geimpft werden. Die Influenza tritt in Deutschland meist erst Ende Dezember, Anfang Januar auf. Im Falle einer Epidemie ist auch eine Impfung nach Ausbruch noch möglich und empfehlenswert.

Ist Grippeimpfstoff diesmal knapp?

Das Paul-Ehrlich Institut und das Robert-Koch-Institut weisen gemeinsam darauf hin, dass in ausreichender Menge Impfstoff zur Verfügung steht.

Alle weiteren aktuellen Informationen entnehmen Sie bitte dem Influenza-Monatsbericht des RKI im Anhang.

Weitere Informationen auf der Website des Robert-Koch-Instituts …

www.rki.de

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